Person

Rudolf von Österreich

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Geburt

  1. 08.01.1788

  2. 09.01.1788

Tod

  1. 24.07.1831

  2. 23.07.1831

Porträt von Rudolf von Österreich
Bildnachweis

Portrait of Austrian Archduke Rudolph Habsbourg (1788 - 1831) label QS:Len,"Portrait of Austrian Archduke Rudolph Habsbourg (1788 - 1831)" label QS:Lfr,"Portrait de l'Archiduc d'Autriche Rodolphe de Habsbourg (1788 - 1831)" label QS:Lde,"Bildnis des Rudolf von Habsburg von Österreich (1788 - 1831)"

Johann Baptist von Lampi the Elder

musicblog.fr

Bildquelle: File:Archduke Rudolph.jpg · Lizenz: Public domain

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Biografie

Rudolf Johann Joseph Rainer von Habsburg-Lothringen wurde am 8. Januar 1788 in Florenz als jüngstes Kind des Großherzogs Peter Leopold von Habsburg-Lothringen geboren, der später als Kaiser Leopold II. regierte. Er schlug zunächst eine kirchliche Laufbahn ein, wurde jedoch zeitweise wieder Laie, bevor er schließlich zu hohen geistlichen Ämtern aufstieg. Eine prägende Verbindung in seinem Leben war seine Freundschaft mit Ludwig van Beethoven. In den Jahren 1803 oder 1804 begann Rudolf, beim Komponisten Klavierunterricht zu nehmen. Zwischen Lehrer und Schüler entwickelte sich ein Verhältnis großer Wertschätzung und enger Freundschaft. Rudolf wurde zu einem der bedeutendsten Förderer und Mäzene Beethovens. Er selbst galt als ausgezeichneter Pianist und war außerdem ein passabler Komponist. Beethoven widmete ihm zahlreiche Werke, darunter mehrere Klavierkonzerte, die Klaviersonate op. 81a „Les Adieux“, das sogenannte „Erzherzog-Trio“ op. 97 und insbesondere die „Missa solemnis“. Die „Missa solemnis“ war ursprünglich für Rudolfs feierliche Einführung in das Amt des Erzbischofs von Olmütz am 24. März 1819 gedacht. Beethoven plante zunächst, das Werk im Rahmen der Liturgie zu verwenden. Die Komposition wuchs jedoch in einem solchen Ausmaß, dass sie bei der Einführungsmesse nicht mehr aufgeführt werden konnte. Erst 1823, mehr als vier Jahre nach der Zeremonie, war sie vollendet und konnte Beethoven sie seinem Freund überreichen. Der Briefwechsel zwischen beiden wird heute in Wien bei der Gesellschaft der Musikfreunde aufbewahrt. Rudolfs kirchliche Laufbahn begann offiziell am 19. März 1805. An diesem Tag empfing er die Firmung, die Insignien des geistlichen Standes und die niederen Weihen. Am 24. Juni desselben Jahres wurde er zum Koadjutor des Erzbischofs von Olmütz gewählt und Mitglied des dortigen Domkapitels. Der amtierende Erzbischof, Kardinal Maria-Thaddeus von Trauttmansdorff Wiensberg, starb jedoch erst sechs Jahre später. Danach entschied sich Rudolf zunächst, in den Laienstand zurückzukehren. 1819 nahm er wieder kirchliche Aufgaben auf. Die Domherren von Olmütz ernannten ihn zum Erzbischof. Im selben Jahr erhob ihn Papst Pius VII. im Konsistorium vom 4. Juni zum Kardinal und verlieh ihm den Titel von San Pietro in Montorio. Die Kardinalskappe wurde ihm am 28. September durch den päpstlichen Nuntius in Wien überreicht. Kurz zuvor hatte Rudolf am 22. August die Subdiakonatsweihe und am 24. August die Diakonatsweihe empfangen. Bis zur Ernennung von Kardinal Benedetto Colonna Barberini di Sciarra galt er als der jüngste italienische Kardinal. Am 29. August 1819 wurde Rudolf zum Priester geweiht. Die Bischofsweihe empfing er am 26. September in Wien durch den Wiener Erzbischof Sigismund Anton von Hohenwart. Als Mitkonsekratoren wirkten Andreas Alois Ankwicz, Erzbischof von Lemberg, und Alois Joseph Krakowsky von Kolowrat, Bischof von Königgrätz, mit. Am 9. März 1820 hielt Rudolf seinen feierlichen Einzug in seine Diözese. Obwohl er als wahlberechtigter Kardinal an den Papstwahlen teilnehmen durfte, war er bei den Konklaven, in denen Leo XII., Pius VIII. und Gregor XVI. gewählt wurden, nicht anwesend. Rudolf starb am 24. Juli 1831 im Alter von 43 Jahren in Baden. Sein Herz wurde in der dem heiligen Wenzel geweihten Kathedrale von Olmütz beigesetzt. Sein Körper fand in der Kapuzinergruft in Wien seine letzte Ruhestätte, wo auch andere Mitglieder der habsburgischen und später der habsburgisch-lothringischen Dynastie bestattet sind. Als Bischof weihte er 1822 Grzegorz Tomasz Ziegler zum Nachfolger im apostolischen Amt.

Quelle: Rodolfo Giovanni d'Asburgo-Lorena (it, 149087023). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

Keine geprüften Kinderbeziehungen vorhanden.

Partnerinnen und Partner

Keine geprüften Partnerschaften vorhanden.