Person

Karoline Ferdinande von Österreich

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Geburt

  1. 08.04.1801

Tod

  1. 22.05.1832

Porträt von Karoline Ferdinande von Österreich
Bildnachweis

Portrait of Archduchess Karolina Ferdinanda of Austria

Adalbert Suchy

1 & 2. https://www.sothebys.com/en/buy/auction/2021/old-master-paintings/portrait-of-archduchess-karolina-ferdinanda-of

Bildquelle: File:Portrait of Archduchess Karolina Ferdinanda of Austria .jpg · Lizenz: Public domain

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Biografie

Maria Karolina Ferdinanda von Habsburg-Lothringen, vollständig Maria Karolina Ferdinanda Theresia Josepha Demetria, wurde am 8. April 1801 in Wien geboren. Sie war eine österreichische Erzherzogin aus dem Haus Habsburg-Lothringen und die sechste Tochter von Kaiser Franz II. des Heiligen Römischen Reiches, der ab 1804 als Franz I. Kaiser von Österreich war, und dessen zweiter Ehefrau Maria Theresia von Neapel-Sizilien. Durch ihre spätere Heirat wurde sie sächsische Thronfolgerin. Sie starb am 22. Mai 1832 in Dresden, ohne Kinder zu hinterlassen. Karolina Ferdinanda war das achte von zwölf Kindern ihrer Eltern. Allerdings erreichten nur sieben Geschwister das Erwachsenenalter; mehrere Kinder starben bereits früh, und zwei Geschwister waren schwer körperlich oder geistig beeinträchtigt. Der Name Karolina war in der Familie bereits zweimal an ältere Schwestern vergeben worden, die vor ihrer Geburt gestorben waren. Ihr Vater Franz Joseph Karl war der älteste Sohn Kaiser Leopolds II. und wurde 1792 als Franz II. zum letzten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt. 1804 gründete er das Kaisertum Österreich und nahm den Namen Franz I. an. Ihre Mutter Maria Theresia Karolina stammte aus dem bourbonischen Königshaus und war eine Tochter Ferdinands IV. von Neapel, der später als Ferdinand I. über Neapel-Sizilien herrschte, sowie der habsburgischen Erzherzogin Maria Karolina Luise. Die Familie war durch zahlreiche dynastische Verbindungen eng mit den europäischen Herrscherhäusern verbunden. Karolinas älteste Schwester Maria Ludovika heiratete 1810 Napoleon Bonaparte und wurde als Marie Louise französische Kaiserin; ab 1817 war sie Herzogin von Parma. Ihr Bruder Ferdinand wurde trotz seiner gesundheitlichen und geistigen Einschränkungen später als Ferdinand I. Kaiser von Österreich und als Ferdinand V. König von Ungarn. Die Schwester Maria Leopoldine heiratete 1817 den portugiesischen Kronprinzen Peter, der später als Peter I. Kaiser von Brasilien und als Peter IV. König von Portugal wurde. Maria Klementine vermählte sich mit Leopold Johann, Prinz von Salerno, einem Sohn des Königs Ferdinand I. von Neapel-Sizilien. Der jüngere Bruder Franz Karl heiratete 1824 Sophie von Bayern; deren ältester Sohn wurde später Kaiser Franz Joseph. Eine weitere Schwester, Maria Anna, wurde mit einer schweren geistigen Behinderung geboren und lebte abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Am 26. September 1819 heiratete die damals 18-jährige Karolina Ferdinanda in Wien zunächst stellvertretend durch Bevollmächtigte den sächsischen Kronprinzen Friedrich August. Er war ein Sohn des Prinzen Maximilian von Sachsen aus dem albertinischen Zweig des Hauses Wettin und der bourbonischen Prinzessin Karoline Maria von Parma. Die feierliche Trauung fand am 7. Oktober 1819 in Dresden, der Hauptstadt des Königreichs Sachsen, statt. Mit dieser Ehe wurde Karolina Ferdinanda sächsische Kronprinzessin und blieb dies bis zu ihrem Tod. Die Ehe dauerte dreizehn Jahre, blieb jedoch kinderlos. Über ihr persönliches Leben am Dresdner Hof sind in dem überlieferten Material nur wenige Einzelheiten festgehalten. 1832 erkrankte Karolina Ferdinanda im Alter von 31 Jahren. Sie starb am 22. Mai im Schloss Pillnitz bei Dresden. Ihre Beisetzung erfolgte in der katholischen Hofkirche des Dresdner Königshauses. Nach ihrem Tod heiratete der verwitwete Kronprinz bereits am 24. April 1833 erneut, diesmal die bayerische Prinzessin Maria Anna Leopoldine, eine Tochter König Maximilians I. Joseph von Bayern und der badischen Prinzessin Karoline Friederike Wilhelmine. 1836 bestieg Friedrich August als Friedrich August II. den sächsischen Thron. Auch seine zweite Ehe blieb ohne Nachkommen. Der König starb am 9. August 1854 infolge eines Unfalls. Da er keine Kinder hinterließ, folgte ihm sein Bruder als Johann I. auf dem sächsischen Thron.

Quelle: Habsburg–Lotaringiai Mária Karolina Ferdinanda főhercegnő (hu, 26974622). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

Keine geprüften Kinderbeziehungen vorhanden.

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