Person

Gregoria Maximiliane von Österreich

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Geburt

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Tod

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Porträt von Gregoria Maximiliane von Österreich
Bildnachweis

German: Erzherzogin Gregoria Maximiliane (1581-1597), Tochter von Karl II. von Innerösterreich, im Alter von 11 bis 12 Jahren in ganzer Figur title QS:P1476,de:"Erzherzogin Gregoria Maximiliane (1581-1597), Tochter von Karl II. von Innerösterreich, im Alter von 11 bis 12 Jahren in ganzer Figur " label QS:Lde,"Erzherzogin Gregoria Maximiliane (1581-1597), Tochter von Karl II. von Innerösterreich, im Alter von 11 bis 12 Jahren in ganzer Figur "

Jakob de Monte

Kunsthistorisches Museum Wien, Bilddatenbank .

Bildquelle: File:Jakob de Monte 004.jpg · Lizenz: Public domain

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Biografie

Gregoria Maximiliana von Österreich wurde am 22. März 1581 in Graz als Tochter des österreichischen Erzherzogs Karl II. und dessen Gemahlin Maria Anna von Bayern geboren. Sie war das achte Kind und die fünfte Tochter des Paares und gehörte dem Haus Habsburg an. Über ihren Vater war sie eine Enkelin Kaiser Ferdinands I. und Annas von Böhmen und Ungarn, der letzten Vertreterin des jagiellonischen Herrscherhauses in diesen Königreichen. Mütterlicherseits stammte sie von Albrecht V., Herzog von Bayern, und Anna von Österreich ab. Ihre Namen erhielt Gregoria Maximiliana nach ihren Taufpaten: dem Papst Gregor XIII. und ihrer Tante Maria Maximiliana von Bayern. Zu ihrer Mutter entwickelte sie eine besonders enge Beziehung und blieb ihr gegenüber stets gehorsam. Maria Anna erzog sie in tiefer Frömmigkeit. Gregoria Maximiliana beschäftigte sich intensiv mit theologischen Fragen und beeindruckte damit sogar Geistliche. Auch während eigener Krankheiten kümmerte sie sich um andere Kranke und versorgte jeden Montag Bedürftige mit Nahrung. Die Erzherzogin hatte mehrere auffällige körperliche Beeinträchtigungen. Wie bei vielen Angehörigen der Habsburger war ihr Unterkiefer stark ausgeprägt; außerdem litt sie unter einer Fehlstellung der Schulter und trug eine Narbe im Gesicht. Trotz dieser gesundheitlichen Probleme galt sie als fromme und fürsorgliche junge Frau. In den 1590er Jahren wurde Gregoria Maximiliana als mögliche Ehefrau für den spanischen Thronfolger in Betracht gezogen. 1596 kam der Admiral Mendoza im Auftrag des spanischen Königs nach Graz, um Porträts Gregoria Maximilianas und ihrer beiden jüngeren Schwestern Eleonore und Margarete an den spanischen Hof zu bringen. Kurz darauf wurde Gregoria Maximiliana mit dem Infanten Philipp, dem Fürsten von Asturien und späteren König Philipp III. von Spanien, verlobt. Philipp selbst hatte sich nach Ansicht der Quelle für ihre jüngere Schwester Margarete entschieden. Sein Vater, König Philipp II., bestimmte jedoch Gregoria Maximiliana zur künftigen Braut. Auch ein Vermittlungsversuch der Infantin Isabella änderte daran nichts, da sie ebenfalls Margarete bevorzugte. Philipp blieb dennoch dem Willen seines Vaters untergeordnet. Daraufhin begannen die Vorbereitungen für die Hochzeit, die in Mailand, der damals von den Habsburgern beherrschten Hauptstadt des Herzogtums Mailand, stattfinden sollte. Am 17. September 1597 traf der Bräutigam am Grazer Hof von Gregoria Maximilianas Vater ein. Zu diesem Zeitpunkt war die Erzherzogin jedoch bereits schwer krank. Ihre Schmerzen waren so stark, dass sie ihr Leiden einmal mit den Qualen christlicher Kriegsgefangener in osmanischen Gefängnissen verglich. Drei Tage nach der Ankunft Philipps, am 20. September 1597, starb Gregoria Maximiliana im Alter von sechzehn Jahren. Sie lag im Bett und war von ihrer Mutter und ihren Schwestern umgeben. Beigesetzt wurde sie im Kloster Unserer Lieben Frau in Seckau. Als ihr Sarg 1829 geöffnet wurde, fand man zwischen ihren sterblichen Überresten einen Rosenkranz, einen Ring und eine Haarnadel. Ihre geplante Ehe mit Philipp kam somit nicht zustande. Am 18. April 1599 heiratete der Infant stattdessen Gregoria Maximilianas jüngere Schwester Margarete. Von Gregoria Maximiliana sind mehrere Gemälde und Druckgrafiken erhalten. Dazu gehört ein Kinderporträt unbekannter Herkunft sowie ein Bildnis der etwa elf- oder zwölfjährigen Erzherzogin, das Jakob de Monte zwischen 1591 und 1593 malte. Dieses Porträt befindet sich in der Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien. Gregoria Maximiliana blieb damit vor allem als habsburgische Prinzessin in Erinnerung, deren dynastische Heiratspolitik durch ihren frühen Tod beendet wurde.

Quelle: Грегория Максимилиана Австрийская (ru, 155067227). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

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Partnerinnen und Partner

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