Person

Elisabeth Charlotte Habsburg

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Geburt

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Tod

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Biografie

Isabel von Österreich, auch Isabel von Habsburg-Lothringen genannt, wurde am 31. Mai 1922 in Madrid geboren und starb am 6. Januar 1993. Sie gehörte dem Haus Habsburg-Lothringen an und war das achte Kind sowie die dritte Tochter von Karl I., dem letzten Kaiser von Österreich, und dessen Ehefrau Zita von Bourbon-Parma. Ihre Geburt stand im Zeichen des politischen Umbruchs und des Exils: Ihr Vater war bereits am 1. April 1922 an einer Lungenentzündung gestorben, nur zwei Monate bevor Isabel zur Welt kam. Nach Karls Tod nahm König Alfons XIII. von Spanien seine schwangere Cousine Zita auf. Isabel wurde im Königlichen Palast von El Pardo in Madrid geboren. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren Elisabeths, der Ehefrau Kaiser Franz Josephs von Österreich. Karl hatte diesen Namen bereits lange vor der Geburt ausgewählt, da er auf eine Tochter gehofft hatte. Isabel wuchs mit sieben älteren Geschwistern auf: Otto, Robert, Felix, Karl Ludwig und Rudolf sowie Adelaide und Charlotte. Auf Einladung Alfons’ XIII. ließ sich die Familie zunächst in Spanien nieder. Sie lebte im Palast von Uribarren im baskischen Lequeitio an der Biskayabucht. Dort verbrachte Zita die folgenden sechs Jahre mit der Erziehung ihrer Kinder. Das Familienleben war von strengen Unterrichtsregeln und einer schwierigen finanziellen Lage geprägt. Der Haushalt wurde vor allem durch Einkünfte aus privaten Besitzungen in Österreich, darunter Weinberge in Johannisberg, sowie durch freiwillige Unterstützung von Verwandten, Freunden und ehemaligen Untertanen der Habsburger finanziert. Zugleich beanspruchten andere im Exil lebende Angehörige der Dynastie einen großen Teil des verfügbaren Vermögens, sodass regelmäßig um Hilfe gebeten werden musste. 1929 zog die Familie nach Steenokkerzeel, einer kleinen belgischen Gemeinde in der Nähe von Brüssel. Dort konnten Isabels ältere Brüder wegen der verwandtschaftlichen Beziehungen der Familie in Belgien eine Universität besuchen. Der Aufenthalt endete jedoch mit dem deutschen Einmarsch in Belgien im Jahr 1940. Die Familie entkam nur knapp, als ein von deutschen Bombern abgefeuertes Geschoss direkt das Schloss traf. Sie floh daraufhin in das französische Schloss Bostz, das dem Prinzen Xavier, Herzog von Parma und Bruder Zitas, gehörte. Als die kollaborierende Regierung Philippe Pétains die Macht übernahm, setzten die Habsburger ihre Flucht fort. Sie erreichten am 18. Mai die spanische Grenze und reisten anschließend nach Portugal weiter. Am 9. Juli erhielten sie von der Regierung der Vereinigten Staaten Ausreisevisa. Nach einer gefährlichen Überfahrt trafen sie am 27. Juli in New York ein. Da Verwandte auf Long Island und in Newark in New Jersey lebten, fand die Familie dort zunächst Unterstützung. Zita und einige ihrer Kinder wohnten zeitweise als Gäste in Tuxedo Park bei Suffern im Bundesstaat New York. Schließlich ließ sich die Gruppe österreichischer Flüchtlinge in Québec nieder. Für die Familie war es von Vorteil, dass sie Französisch sprach, da die jüngeren Kinder, zu denen Isabel gehörte, noch kein fließendes Englisch beherrschten. Isabel studierte an der Université Laval Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften und schloss ihr Studium dort ab. Die finanzielle Situation der Familie war äußerst angespannt, nachdem sie aus ihren europäischen Geldquellen verdrängt worden war. Zeitweise musste Zita einfache Mahlzeiten aus Salat und Löwenzahn zubereiten. Dennoch engagierten sich alle Brüder Isabels während des Krieges auf unterschiedliche Weise. Otto setzte sich für die politische Rolle der Habsburger im Europa der Nachkriegszeit ein, Felix beriet Präsident Franklin D. Roosevelt in europäischen Angelegenheiten und Robert vertrat die Familie in London. Karl Ludwig diente in der US-Armee, während Rudolf in den letzten Kriegstagen heimlich nach Österreich gelangte, um beim Aufbau des Widerstands zu helfen. Am 12. September 1949 heiratete Isabel in Lignières in Frankreich Prinz Heinrich von Liechtenstein. Er war der Sohn von Prinz Alfred von Liechtenstein und Prinzessin Teresa Maria von Oettingen-Oettingen sowie ein Cousin des damaligen regierenden Fürsten Franz Joseph II. von Liechtenstein. Isabel war das erste ihrer Geschwister, das heiratete. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor. Der älteste Sohn, Prinz Vinzenz Karl Alfred Maria Michael von Liechtenstein, wurde 1950 geboren. Er war zunächst mit Elena de Cossé-Brissac verheiratet; die Ehe wurde 1991 geschieden und blieb nicht kinderlos. 1999 heiratete er Roberta Valeri Manera, mit der er keine weiteren Kinder hatte. 1951 kam Prinz Michael zur Welt, der 1986 Hildegard Berta Peters heiratete und Nachkommen hatte. Die 1953 geborene Prinzessin Charlotte heiratete 1979 Peter Kenyon Fleming-Voltelyn van der Byl; auch sie hatte Nachkommen. Isabels jüngere Söhne Christoph, geboren 1956, und Karl, geboren 1957, blieben unverheiratet und kinderlos. Isabels Leben war damit eng von der Geschichte ihrer Familie geprägt: Sie wurde nach dem Ende der österreichischen Monarchie im Exil geboren, erlebte als Kind die Flucht vor dem nationalsozialistischen Vormarsch und wuchs in mehreren Ländern unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen auf. Später verband sie durch ihre Ehe das Haus Habsburg-Lothringen mit der liechtensteinischen Fürstenfamilie.

Quelle: Isabel de Habsburgo-Lorena (es, 167858789). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

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Partnerinnen und Partner

Keine geprüften Partnerschaften vorhanden.