Person

Anna Catherine Constance Vasa

Verbindung zu einer anderen Person finden

Geburt

  1. 07.08.1619

  2. 1619

Tod

  1. 1651

  2. 08.10.1651

Porträt von Anna Catherine Constance Vasa
Bildnachweis

German: Bildnis der Anna Katharina Konstanze von Polen, Gemahlin des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm von Neuburg (1619-1651) Portrait of Anne Catherine Constance Vasa, Electress of the Palatinate of the Rhine. label QS:Lfr,"Portrait d'Anne Catherine Constance Vasa, électrice du Palatinat du Rhin." label QS:Lpl,"Portret Anny Katarzyny Konstancji Wazy, elektorowej Palatynatu Reńskiego." label QS:Lde,"Bildnis der Anna Katharina Konstanze von Polen, Gemahlin des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm von Neuburg." label QS:Len,"Portrait of Anne Catherine Constance Vasa, Electress of the Palatinate of the Rhine."

Johannes Spilberg

www.sammlung.pinakothek.de

Bildquelle: File:Spilberg Anne Catherine Constance Vasa.jpg · Lizenz: Public domain

Für die Darstellung in der Größe angepasst.

Biografie

Anna Katharina Constantia entstammte dem polnischen Zweig des Hauses Wasa und war eine polnische Königliche Prinzessin. Sie wurde am 7. August 1619 in Warschau geboren. Ihr Vater war König Sigismund III. von Polen, der zuvor als Johann III. König von Schweden gewesen war. Ihre Mutter, Konstanze von Österreich, gehörte dem Haus Habsburg an und war eine Tochter des österreichischen Erzherzogs Karl II. und Maria Annas von Bayern. Anna Katharina Constantia war das jüngste von sieben Kindern ihrer Eltern und deren zweite Tochter. Zu ihren Geschwistern, die das Erwachsenenalter erreichten, gehörten der spätere polnische König Johann II. Kasimir, Johann Albert, Bischof von Krakau, sowie Karl Ferdinand, Fürstbischof von Breslau. Aus der ersten Ehe ihres Vaters mit Erzherzogin Anna von Österreich stammte außerdem ihr Halbbruder Władysław IV., der später ebenfalls polnischer König wurde. Ihre Kindheit und Jugend waren von frühen Verlusten geprägt. Ihre Mutter starb 1631, ihr Vater nur ein Jahr später. Nach dem Tod Sigismunds III. beschloss das Parlament, Anna Katharina Constantia Einkünfte zu sichern, die ihrem königlichen Rang entsprachen. Dafür wurden ihr 1632 die Gebiete Brodnickie, Gołubskie und Tucholskie übertragen. Tatsächlich konnte sie diese Besitzungen jedoch erst nach ihrer Volljährigkeit im Jahr 1638 übernehmen. Schon seit 1637 wurde über eine Ehe mit Erzherzog Ferdinand Karl verhandelt, einem Neffen Kaiser Ferdinands II. und gefürsteten Grafen von Tirol. Die Heiratspläne wurden 1639 und 1642 erneut bestätigt, scheiterten letztlich aber am hohen Alter des Erzherzogs und an Meinungsverschiedenheiten über die Höhe der Mitgift. Anschließend wurden auch der brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm und Gaston, Herzog von Orléans und Bruder des französischen Königs Ludwig XIII., als mögliche Ehemänner in Betracht gezogen. Am 8. Juni 1642 heiratete Anna Katharina Constantia schließlich in Warschau Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg, der später Kurfürst von der Pfalz wurde. Die Verbindung war auch finanziell bedeutend. Neben kostbarem und umfangreichem Schmuck brachte die Prinzessin eine Mitgift von zwei Millionen Talern in die Ehe ein. Am 18. Juli 1645 gebar sie ihr einziges Kind, einen Sohn. Das Kind starb jedoch noch am selben Tag. Anna Katharina Constantia starb am 8. Oktober 1651 im Alter von 32 Jahren in Köln. Sie wurde in der Jesuitenkirche in Düsseldorf beigesetzt. Ihr Witwer heiratete 1653 erneut, diesmal Elisabeth Amalia von Hessen-Darmstadt. Aus dieser zweiten Ehe gingen in einer 37 Jahre dauernden Verbindung siebzehn Kinder hervor. Anna Katharina Constantia selbst blieb kinderlos.

Quelle: Vasa Anna Katalin Konstancia (hu, 28931669). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

Keine geprüften Kinderbeziehungen vorhanden.

Partnerinnen und Partner