Person

Salvador de Iturbide y Marzán

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Geburt

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Tod

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Porträt von Salvador de Iturbide y Marzán
Bildnachweis

Salvador de Iturbide y Marzán (1865)

Unidentified photographer

Fototeca Nacional

Bildquelle: File:Salvador de Iturbide y Marzán (1865).jpg · Lizenz: Public domain

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Biografie

Salvador Agustín Francisco de Paula de Iturbide y Marzán wurde am 18. September 1849 in eine Familie des mexikanischen Adels geboren. Er war der Sohn von Prinz Salvador von Mexiko, dem dritten Sohn Kaiser Agustíns I., und Rosario de Marzán y Guisasola. Damit war er ein Enkel Agustín de Iturbides, des ersten Kaisers des unabhängigen Mexiko, und dessen Ehefrau, Kaiserin Ana María. Sein Leben war eng mit dem kurzlebigen mexikanischen Kaiserreich unter Maximilian I. verbunden. Maximilian bestieg 1863 mit Unterstützung französischer Truppen unter Napoleon III. den mexikanischen Thron. Da sich abzeichnete, dass Maximilian und seine Ehefrau, Kaiserin Carlota, keine eigenen Kinder bekommen würden, luden sie Mitglieder der Familie Iturbide nach Mexiko zurück. Salvador und sein Cousin Agustín de Iturbide y Green wurden schließlich gemeinsam von dem Kaiserpaar adoptiert. Durch einen kaiserlichen Erlass vom 16. September 1865 erhielten beide den Titel „Prinzen von Iturbide“ sowie die Anrede „Hoheit“. In der Rangordnung standen sie hinter der regierenden Familie. Der Erlass bestimmte außerdem, dass der Titel nicht erblich sein sollte und nur im Einzelfall auf rechtmäßige Nachkommen übertragen werden konnte. Maximilian übernahm die Vormundschaft und Pflegschaft der beiden Jungen; als Mitvormundin wurde Prinzessin Josefa de Iturbide eingesetzt. Die adoptierten Prinzen durften zudem das alte Familienwappen mit Fürstenmantel und Krone sowie in besonderer Genehmigung das nationale Wappen verwenden. Historiker beurteilen unterschiedlich, welche Absichten Maximilian mit der Adoption verfolgte. Möglich ist, dass er die Iturbide-Kinder tatsächlich als mögliche Erben betrachtete. Maximilian erklärte, entweder müsse sein Bruder, Erzherzog Karl Ludwig von Österreich, ihm einen seiner Söhne als Nachfolger überlassen, oder er werde seinen Besitz den Kindern der Familie Iturbide vermachen. Zugleich wird vermutet, dass die Adoption auch ein politisches Manöver gegenüber seinem Bruder gewesen sein könnte. Kaiserin Carlota schickte Salvador nach Frankreich. Er lebte zunächst in Paris und zog 1867 nach Ungarn weiter. Dort bemühte er sich um eine Pension, die ihm als möglichem Erben des mexikanischen Kaiserthrons zustehen sollte. Kaiser Franz Joseph, der Bruder Maximilians, gewährte ihm schließlich eine solche Zahlung. Salvador wandte sich regelmäßig mit der Bitte an ihn, die Pension zu erhöhen. In Wien freundete sich Salvador mit dem jungen ungarischen Aristokraten Baron Gyula Gáspár Mikos de Taródhaza an. Dieser war kurz zuvor von einer längeren Reise durch Südamerika zurückgekehrt und lud Salvador auf das Familiengut in Mikosdpuszta ein. Dort lernte er Baroness Gizella Mikos de Taródhaza kennen. Am 21. Juni 1871 heirateten Salvador und Gizella im Herrenhaus von Mikosdpuszta. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor, Maria Josepha Sophia de Iturbide. Das Ehepaar lebte zunächst auf dem Gut der Familie Mikos. Nachdem Baron János Mikos das Schloss 1881 verkauft hatte, zogen Salvador und seine Frau nach Venedig. Dort wohnten sie in einem von Graf Zeno gemieteten Palast. In Venedig schloss Salvador eine enge Freundschaft mit Carlos, Herzog von Madrid, der als legitimistischer beziehungsweise carlistischer Anwärter auf den spanischen Thron galt. Salvador gehörte dem Orden vom Großen Kreuz Unserer Lieben Frau von Guadalupe an und wurde außerdem mit dem persönlichen Orden des Herzogs von Madrid ausgezeichnet. Sein Leben blieb trotz des Verlusts des mexikanischen Kaiserreichs von dynastischen Ansprüchen, aristokratischen Verbindungen und der Erinnerung an die mexikanische Monarchie geprägt. Während eines Aufenthalts auf Korsika erkrankte Salvador schwer. Er starb dort am 26. Februar 1895 im Alter von 45 Jahren an einem Blinddarmdurchbruch.

Quelle: Salvador de Iturbide y Marzán (en, 1358745026). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

Keine geprüften Kinderbeziehungen vorhanden.

Partnerinnen und Partner

Keine geprüften Partnerschaften vorhanden.