Person

Isabel Maria de Alcântara Brasileira

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Geburt

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Tod

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Biografie

Isabella Maria de Alcântara Brasileira wurde im Mai 1824 in Rio de Janeiro als uneheliche Tochter des brasilianischen Kaisers Pedro I. und seiner Geliebten Domitila de Castro, der späteren Marquise von Santos, geboren. Ihr genaues Geburtsdatum ist nicht eindeutig überliefert; genannt werden der 3. und der 23. Mai. Am 31. Mai 1824 wurde sie in der Kirche São Francisco Xavier in Engenho Velho getauft. Ihre Taufpaten waren ihre mütterlichen Großeltern, der Oberst João de Castro Canto e Melo und Escolástica Bonifácia de Toledo Ribas. Am 20. Mai 1826 erkannte Pedro I. Isabella Maria offiziell als seine Tochter an. Damit war sie das einzige seiner unehelichen Kinder, dem er diesen Status verlieh. Wenige Tage später erhielt sie den Titel „Herzogin von Goiás“ und durfte als „Ihre Hoheit, die Herzogin von Goiás“ angesprochen werden. Isabella Maria war die erste Trägerin dieses Titels im brasilianischen Kaiserreich. Der kaiserliche Erlass gab ihr jedoch kein Recht auf einen Platz in der Thronfolge. Dennoch wurde sie am Hof wie eine Prinzessin behandelt und galt als Schutzherrin der Provinz Goiás. Die Verleihung des Titels wurde mit großen Feierlichkeiten begangen. Isabella Maria lebte zunächst mit ihrer Mutter im Palast Caminho Novo, den Pedro I. für Domitila in der Nähe seiner Residenz São Cristóvão errichten ließ. Am 6. Juni 1826 wurde sie der Ehefrau des Kaisers, Kaiserin Maria Leopoldina von Österreich, vorgestellt. Von da an besuchte sie täglich den kaiserlichen Palast und erhielt gemeinsam mit ihren ehelichen Halbschwestern Unterricht. Nach dem Tod Maria Leopoldinas Ende 1826 zog Isabella Maria im August 1827 in den Palast São Cristóvão. Pedro I. beendete 1829 seine Beziehung zu Domitila. Kurz darauf heiratete er Amélia von Leuchtenberg, die nicht wollte, dass Isabella Maria dauerhaft in São Cristóvão blieb. Daher zog das Mädchen vor der Ankunft der neuen Kaiserin in den Palast Praia Grande in Niterói, die offizielle Sommerresidenz ihres Vaters. Pedro I. wollte seiner Tochter eine europäische Ausbildung ermöglichen. Am 25. November 1829 reiste die damals fünfjährige Isabella Maria nach Frankreich. Die Überfahrt war von Stürmen, einer Erkrankungswelle an Bord und gesundheitlichen Beschwerden des Kindes begleitet. Wegen Schmerzen in der Brust änderte der Kapitän den Kurs und landete am 8. Februar 1830 in Plymouth. Von dort reiste Isabella Maria nach London und anschließend nach Paris. Als Schule wurde das Internat École du Sacré-Cœur ausgewählt, in dem vor allem Töchter des französischen katholischen Adels erzogen wurden. Der Kaiser erhielt regelmäßig medizinische Berichte und Nachrichten über ihre Entwicklung. Die Nonnen beschrieben Isabella Maria als sehr gehorsam und in fast allen Fächern leistungsfähig; Schwierigkeiten hatte sie vor allem beim Klavierspiel. Außerdem neigte sie zu Stimmungsschwankungen, wenn sie zum Lernen gedrängt wurde. Am 7. April 1831 dankte Pedro I. als Kaiser von Brasilien ab und ging mit Amélia und seiner ältesten ehelichen Tochter Maria II., der Königin von Portugal, nach Europa. Der ehemalige Kaiser, nun Herzog von Braganza, erwarb ein Haus, in dem Isabella Maria die Wochenenden mit seiner Familie verbrachte. Amélia nahm ihre Stieftochter nun in ihre Familie auf. Als Pedro 1832 nach Portugal aufbrach, um den portugiesischen Thron für Maria II. zurückzugewinnen, vertraute er Isabella Maria seiner Ehefrau und seiner Schwiegermutter an. Pedro starb am 24. September 1834. In seinem Testament vermachte er Isabella Maria ein Drittel seines Vermögens und bat Amélia, sie nach Abschluss ihrer Ausbildung nach Brasilien zu holen, damit sie dort Unterstützung und Schutz leisten könne. Da Isabella Maria bereits als kleines Kind von ihrer leiblichen Mutter getrennt worden war, erinnerte sie sich nicht an Domitila. Sie hielt Amélia und deren Mutter vielmehr für ihre Mutter und Großmutter. 1839 setzte sie ihre Ausbildung in München am Königlichen Institut für junge Frauen unter der Leitung des Marquis von Resende fort. Nach dem Tod ihres Vaters kümmerte sich Amélia um eine passende Heirat. Isabella Maria erhielt dabei Unterstützung von ihrem Halbbruder, Kaiser Pedro II., von Königin Maria II. und von ihrer Stiefmutter, die sich persönlich um ihr Hochzeitskleid kümmerte. Am 17. April 1843 heiratete sie im Leuchtenberg-Palais in München Ernst Joseph Johann Fischler von Treuberg, den zweiten Grafen von Treuberg und Baron von Holzen. Der Bräutigam war dreizehn Jahre älter, stammte mütterlicherseits aus dem Haus Hohenzollern-Sigmaringen und besaß umfangreichen Grundbesitz. Nach der Heirat führte Isabella Maria den Namen Isabella Fischler und trug die Titel Gräfin von Treuberg und Baronin von Holzen. Das Paar hatte vier Kinder: Marie Amélie, Ferdinand, Auguste Maria und Franz Xaver. Ferdinand wurde später der dritte Graf von Treuberg und Baron von Holzen. Die beiden Söhne heirateten und hatten Nachkommen; Auguste Maria heiratete den Baron Maximilian Tanzl von Tratzberg. Ernst Fischler von Treuberg starb am 14. Mai 1867. Über ihre Herkunft wusste Isabella Maria lange nur, dass sie eine Tochter Pedro I. war. Offenbar hatte man ihr mitgeteilt, ihre Mutter sei tot. Um 1848 versuchte der Ehemann ihrer Halbschwester Maria Isabella de Alcântara, der Gräfin von Iguaçu, erstmals Kontakt zu ihr aufzunehmen. Er schrieb nach Schloss Holzen, berichtete von seiner Heirat und kündigte einen Besuch in Europa an. Graf Treuberg wusste jedoch über Isabella Marias Herkunft Bescheid und hielt den Brief vor seiner Frau verborgen, damit sie nicht erfuhr, dass ihre Mutter noch lebte und sie in Brasilien weitere Verwandte hatte. Erst nach dem Tod ihres Mannes erhielt Isabella Maria einen weiteren Brief. Durch den anschließenden Briefwechsel erfuhr sie schließlich die Wahrheit über ihre Familie. Isabella Maria starb am 13. November 1898 in Murnau am Staffelsee im Königreich Bayern. Ihren Titel als Herzogin von Goiás hatte sie bis zu ihrer Heirat geführt; danach war sie Gräfin von Treuberg, Gräfin von Hohenzollern-Sigmaringen und Baronin von Holzen.

Quelle: Изабелла Мария Бразильская (ru, 155045684). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

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Partnerinnen und Partner

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