Person

Infanta Maria Christina de Orléans

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Geburt

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Tod

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Porträt von Infanta Maria Christina de Orléans
Bildnachweis

Princess Christine d'Orléans

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Royal Collection

Bildquelle: File:Princess Christine d'Orléans.jpg · Lizenz: Public domain

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Biografie

Marie-Christine d’Orléans wurde am 29. Oktober 1852 im Palacio de San Telmo in Sevilla geboren und starb dort am 28. April 1879 im Alter von 26 Jahren. Sie war eine Tochter von Antoine, Herzog von Montpensier, dem Sohn des französischen Königs Louis-Philippe, und der spanischen Infantin Luise Ferdinande, der jüngsten Tochter König Ferdinands VII. von Spanien. Aufgrund der engen Beziehungen ihres Vaters zur spanischen Königsfamilie führten Marie-Christine und ihre Geschwister den Titel einer Infantin beziehungsweise eines Infanten von Spanien. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Marie-Christine in Sevilla. Ihre Eltern mussten dort leben, um sich von den Intrigen am Hof ihrer Tante Isabella II., der Schwester ihrer Mutter, fernzuhalten. Marie-Christine war das dritte Mädchen unter den zehn Kindern ihrer Eltern. Viele ihrer Geschwister starben jedoch bereits im Kindesalter; neben Marie-Christine überlebten nur Marie-Isabelle, Marie-Amélie, Mercedes und Antoine die frühe Kindheit. Bei ihrer Taufe erhielt sie den Namen María Cristina Francisca de Paula Antonieta. Dieser erinnerte an ihren Taufpaten Franz von Paula, Herzog von Cádiz, sowie an ihre Großmutter mütterlicherseits, Königin Marie-Christine von Bourbon-Sizilien. Marie-Christine gehörte damit zu einer weit verzweigten europäischen Fürstenfamilie, deren Beziehungen eng mit der französischen und spanischen Monarchie verbunden waren. Besonders eng war ihre Verbindung zu ihrer jüngeren Schwester Mercedes, die acht Jahre nach Marie-Christine geboren worden war. Am 23. Januar 1878 heiratete Mercedes ihren Cousin Alfons XII. von Spanien. Die Ehe beruhte auf persönlicher Zuneigung und war nicht aus politischen Gründen geschlossen worden. Sie trug dazu bei, das Verhältnis zwischen Isabella II. und ihrer Schwester, der Herzogin von Montpensier, zu verbessern. Das Familienglück währte jedoch nur kurze Zeit. Bereits wenige Monate nach der Hochzeit erkrankte Königin Mercedes an Typhus und starb am 26. Juni 1878. Ihr Tod stürzte die königliche Familie in tiefe Trauer. Alfons XII. war besonders schwer betroffen, da er mit erst 20 Jahren Witwer geworden war. Zugleich besaß er keinen Erben und musste daher bald nach einer neuen Ehefrau suchen. In den folgenden Monaten wandte er sich Marie-Christine zu. Sie war bereit, an die Stelle ihrer verstorbenen Schwester zu treten und den König zu heiraten. Schon bald zeigte sich jedoch, dass sie selbst schwer erkrankt war. Sie litt an Tuberkulose, sodass die geplante Verbindung nicht zustande kam. Marie-Christine starb am 28. April 1879 in ihrem Geburtsort Sevilla. Ihre Beisetzung erfolgte im Pantheon der Infanten im Kloster von San Lorenzo de El Escorial. Alfons XII. heiratete am 28. November desselben Jahres die Erzherzogin Marie-Christine von Österreich. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor: Mercedes, die nach der verstorbenen Königin benannt wurde, Maria Teresa und Alfons, der später als König von Spanien den Thron bestieg. So blieb Marie-Christines Familie auch nach ihrem frühen Tod eng mit der spanischen Monarchie verbunden. Vom 29. Oktober 1852 bis zu ihrem Tod trug Marie-Christine den Titel Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Marie-Christine von Orléans und Infantin von Spanien. Darüber hinaus war sie mit mehreren hochrangigen europäischen Auszeichnungen geehrt worden. Bereits an ihrem Geburtstag im Jahr 1852 wurde sie zur Edeldame des spanischen Ordens der Königin Maria Luisa ernannt. Außerdem gehörte sie dem österreichisch-ungarischen Orden vom Sternkreuz sowie dem bayerischen Theresienorden an.

Quelle: Marie-Christine d'Orléans (fr, 235461151). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

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Partnerinnen und Partner

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