Person

Herzogin Rosa, Herzogin von Württemberg

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Geburt

  1. 1906

  2. 22.09.1906

Tod

  1. 1983

  2. 17.09.1983

Biografie

Rose-Marie von Habsburg-Toskana wurde am 22. September 1906 in Salzburg im damaligen Österreich-Ungarn geboren und starb am 17. September 1983 in Friedrichshafen in Baden-Württemberg. Sie entstammte dem toskanischen Zweig des Hauses Habsburg-Lothringen und führte die Titel einer Erzherzogin von Österreich sowie einer Prinzessin von Böhmen, Ungarn und der Toskana. Durch ihre Heirat wurde sie Herzogin von Württemberg. Rose-Marie war das jüngste von vier Kindern des Erzherzogs Peter Ferdinand von Habsburg-Toskana und seiner Ehefrau Maria Christina von Bourbon-Sizilien. Ihre Geschwister waren Gottfried, Georg und Helene. Besonders prägend für ihr späteres Leben war die Verbindung zu ihrer älteren Schwester Helene. Diese hatte 1924 Philipp Albrecht, den Herzog von Württemberg, geheiratet, war jedoch noch im selben Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Marie Christine gestorben. Am 1. August 1928 heiratete Rose-Marie in Friedrichshafen Philipp Albrecht von Württemberg, den ältesten Sohn Albrechts, des Herzogs von Württemberg, und dessen Ehefrau Margarete von Habsburg-Lothringen. Friedrichshafen gehörte damals zum Freien Volksstaat Württemberg, der auf das frühere Königreich Württemberg gefolgt war. Durch die Ehe wurde Rose-Marie Mitglied des Hauses Württemberg und führte den Titel einer Herzogin von Württemberg. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, zwei Söhne und vier Töchter. Die Kinder trugen die Höflichkeitstitel Herzog oder Herzogin von Württemberg. Die älteste Tochter Helene, geboren 1929, heiratete 1961 den Marquis Federico Pallavicini und hatte mit ihm vier Kinder. Der 1930 geborene Sohn Louis verzichtete für sich und seine Nachkommen auf seine Erbansprüche. Er war zunächst mit der Baronin Adelheid von Bodman und später mit Angelika Kiessig verheiratet; beide Ehen wurden geschieden. Aus den beiden Verbindungen gingen insgesamt vier Kinder hervor. Die Tochter Elisabeth, Jahrgang 1933, heiratete 1958 Prinz Antoine von Bourbon-Sizilien. Das Paar hatte vier Kinder. Marie-Thérèse, 1934 auf Schloss Altshausen geboren, heiratete 1957 Prinz Henri von Orléans, der als orleanistischer Thronprätendent für Frankreich galt. Die Ehe wurde 1984 geschieden und 2008 annulliert; aus ihr gingen fünf Kinder hervor. Der 1936 geborene Sohn Charles heiratete 1960 Prinzessin Diane von Orléans. Er wurde 1975 Oberhaupt des Hauses Württemberg und blieb dies bis zu seinem Tod. Das Paar hatte sechs Kinder. Die jüngste Tochter Maria Antonia, geboren 1937, blieb unverheiratet. Rose-Marie verlor ihren Ehemann 1975 und lebte anschließend noch mehrere Jahre als Witwe. Sie starb am 17. September 1983 im Alter von 76 Jahren auf Schloss Friedrichshafen. Ihre sechs Kinder und 23 Enkelkinder überlebten sie. Beigesetzt wurde sie in der Schlosskapelle von Altshausen. Als Angehörige des österreichisch-ungarischen Hochadels war Rose-Marie mit mehreren traditionellen Auszeichnungen verbunden. Sie war Dame des adligen Ordens vom Sternkreuz, Dame des St.-Elisabethenordens des Königreichs Bayern sowie Ehrendame des Theresienordens, ebenfalls eines bayerischen Frauenordens. Ihr Leben war damit von den dynastischen Verbindungen zwischen den Häusern Habsburg-Lothringen und Württemberg geprägt, die auch nach dem Ende der Monarchien in Europa durch Heirat und familiäre Beziehungen fortbestanden.

Quelle: Rose-Marie de Habsbourg-Toscane (fr, 238897816). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0