Person

Ferdinand Wilhelm von Bayern

Verbindung zu einer anderen Person finden

Geburt

Keine geprüfte Geburtsangabe vorhanden.

Tod

Keine geprüfte Todesangabe vorhanden.

Biografie

Ferdinand Wilhelm von Bayern wurde am 25. August 1620 geboren und starb am 23. Oktober 1629 im Alter von neun Jahren. Er entstammte dem Haus Wittelsbach und war ein Sohn des Albrecht von Bayern, Herzog von Bayern-Leuchtenberg, und dessen Ehefrau Mechthildis von Leuchtenberg. Seine Mutter war eine Tochter des Landgrafen Georg Ludwig und der Prinzessin Marie Salome von Baden-Baden. Ferdinand Wilhelm wuchs in einer hochrangigen Adelsfamilie auf. Zu seinen Geschwistern gehörten Karl Johann Franz, ein Prinz von Bayern, sowie Maximilian Heinrich, der später Kurfürst und Erzbischof von Köln wurde. Sein jüngerer Bruder Albrecht Sigismund schlug ebenfalls eine kirchliche Laufbahn ein und wurde Fürstbischof von Regensburg und Freising. Obwohl Ferdinand Wilhelm nur ein kurzes Leben hatte, wurde er bereits als Kind mit bedeutenden kirchlichen Pfründen ausgestattet. Am 16. September 1625 wurde in seinem Namen die Übertragung einer münsterischen Dompräbende beantragt, die zuvor dem Dompropst Otto von Dorgelo zugeordnet gewesen war. Wenige Tage später wurde der erforderliche Abstammungsnachweis vorgelegt. Nach einem Indult, also einer päpstlichen Sondergenehmigung, durch Papst Urban VIII. übergab Kurfürst Ferdinand Ferdinand Wilhelm am 18. beziehungsweise 18. Juli 1626 die freie münsterische Dompropstei. Am 31. Juli desselben Jahres nahm Ferdinand Wilhelm die Präbende offiziell in Besitz. Darüber hinaus besaß er Präbenden in den Domkapiteln von Köln und Salzburg. Diese Verbindungen zu mehreren bedeutenden geistlichen Institutionen spiegeln die damalige Praxis wider, Angehörige hochadeliger Familien schon in jungen Jahren mit kirchlichen Ämtern und Einkünften auszustatten. Ferdinand Wilhelm selbst konnte diese Stellung jedoch kaum ausüben, da er bereits 1629, noch als Kind, verstarb. Seine Bedeutung innerhalb der überlieferten Familien- und Kirchengeschichte beruht daher vor allem auf seiner Herkunft aus dem bayerischen Wittelsbacher Haus und auf den Dompräbenden, die ihm während seines kurzen Lebens übertragen wurden.

Quelle: Ferdinand Wilhelm von Bayern (de, 225298018). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

Keine geprüften Kinderbeziehungen vorhanden.

Partnerinnen und Partner

Keine geprüften Partnerschaften vorhanden.