Person

Diana, Princess of Wales

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Tod

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Porträt von Diana, Princess of Wales
Bildnachweis

Diana, Princess of Wales 1997 (2) (cropped)

John Mathew Smith & www.celebrity-photos.com from Laurel Maryland, USA ( Archived link)

BEST ALL-TIME DIANA! ( Archived link)

Bildquelle: File:Diana, Princess of Wales 1997 (2) (cropped).jpg · Lizenz: CC BY-SA 2.0

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Biografie

Diana Frances Spencer wurde am 1. Juli 1961 in Park House auf dem königlichen Gut Sandringham in Norfolk geboren. Sie war das vierte von fünf Kindern des späteren 8. Earl Spencer, John Spencer, und seiner ersten Frau Frances Shand Kydd. Die Familie Spencer gehörte zum britischen Adel und stand seit Generationen in enger Verbindung zum Königshaus. Diana wuchs daher in der Nähe der königlichen Familie auf und spielte als Kind mit den Prinzen Andrew und Edward. Die Scheidung ihrer Eltern im Jahr 1967 belastete sie stark. Nach der erneuten Heirat ihrer Mutter und der zweiten Ehe ihres Vaters lebte Diana überwiegend bei ihrem Vater; ihr Verhältnis zur Stiefmutter Raine war schwierig. Diana besuchte mehrere Schulen in England und später das Institut Alpin Videmanette in der Schweiz. Akademisch galt sie nicht als besonders erfolgreich, zeigte jedoch Begabungen in Musik, Tanz und Sport. Nach ihrer Rückkehr nach London im Jahr 1978 arbeitete sie in verschiedenen einfachen Tätigkeiten, unter anderem als Kindermädchen und als Assistentin in einem Kindergarten. Sie lebte mit Freundinnen in einer Wohnung und führte zunächst ein vergleichsweise unabhängiges Leben. Als ihr Vater 1975 den Titel Earl Spencer erbte, wurde sie als Lady Diana Spencer bekannt. Diana lernte Charles, den Prince of Wales und ältesten Sohn von Königin Elizabeth II., erstmals 1977 kennen, als dieser noch mit ihrer älteren Schwester Sarah ausging. Im Sommer 1980 entwickelte sich zwischen Diana und Charles eine engere Beziehung. Nach Treffen auf dem königlichen Landsitz Balmoral und einer Reise auf der königlichen Yacht Britannia hielt Charles um ihre Hand an. Die Verlobung wurde am 24. Februar 1981 öffentlich bekannt gegeben. Diana entsprach aus Sicht der königlichen Familie den Erwartungen an eine künftige Ehefrau des Thronfolgers: Sie stammte aus einer alten Adelsfamilie, war protestantisch erzogen und hatte zuvor ein unauffälliges bürgerliches Leben geführt. Am 29. Juli 1981 heirateten Diana und Charles in der St.-Paul’s-Kathedrale in London. Die als „Märchenhochzeit“ bezeichnete Zeremonie wurde weltweit von einem großen Publikum verfolgt. Mit zwanzig Jahren wurde Diana zur Princess of Wales. Sie war die erste britische Frau seit rund 300 Jahren, die einen britischen Thronfolger heiratete, und zugleich die erste königliche Braut, die vor ihrer Hochzeit einer bezahlten Arbeit nachgegangen war. Das Paar hatte zwei Söhne: William, geboren am 21. Juni 1982, und Harry, geboren am 15. September 1984. Diana wollte ihre Kinder möglichst alltagsnah erziehen. Sie beteiligte sich intensiv an ihrer Betreuung, wählte teilweise selbst ihre Schulen und Kleidung und nahm sie auf Reisen mit. Auch öffentlich trat sie als besonders engagierte und liebevolle Mutter auf. William und Harry wurden später stark von ihrer Persönlichkeit und ihrem sozialen Engagement geprägt. Als Princess of Wales übernahm Diana zahlreiche offizielle Aufgaben im Vereinigten Königreich und in den Commonwealth-Staaten. Sie begleitete Charles auf Reisen durch Australien, Neuseeland, Kanada, die Vereinigten Staaten, Japan, Italien, den Nahen Osten und viele weitere Länder. Häufig zog sie dabei mehr Aufmerksamkeit auf sich als ihr Ehemann; die internationale Begeisterung für sie wurde als „Dianamania“ bezeichnet. Ihre schüchterne Erscheinung in den ersten Jahren wich zunehmend einer selbstbewussten, persönlichen Art des öffentlichen Auftretens. Zugleich wurde sie zu einer bedeutenden Modeikone der 1980er- und 1990er-Jahre. Besonders prägend war Dianas humanitäres Engagement. Sie unterstützte Organisationen für Kinder, Jugendliche, Obdachlose, ältere Menschen und Menschen mit psychischen oder sozialen Problemen. Als Schirmherrin des Great Ormond Street Hospital, von Barnardo’s, des Britischen Roten Kreuzes, des Royal Marsden Hospital und weiterer Einrichtungen besuchte sie regelmäßig Kranke und Bedürftige. Sie setzte sich für Menschen mit Krebs, Lepra und HIV/AIDS ein. Indem sie AIDS-Patienten öffentlich die Hand gab und sie umarmte, stellte sie sich gegen die damals verbreitete Angst und Stigmatisierung. Auch ihre Besuche in Einrichtungen für Obdachlose und Suchtkranke sollten die Öffentlichkeit für ausgegrenzte Menschen sensibilisieren. Internationale Aufmerksamkeit erhielt ihr Einsatz gegen Landminen. 1997 besuchte sie in Angola ein vermintes Gebiet, trug Schutzkleidung und ging durch ein geräumtes Minenfeld. Später reiste sie nach Bosnien und Herzegowina und unterstützte dort Überlebende von Minenunfällen. Ihr Engagement trug dazu bei, das weltweite Bewusstsein für die Folgen von Landminen zu stärken und die internationale Bewegung für ein Verbot dieser Waffen zu fördern. Die Ehe von Diana und Charles zerbrach nach einigen Jahren. Beide hatten außereheliche Beziehungen, und ihre privaten Konflikte wurden von Medien und Boulevardpresse ausführlich verfolgt. Veröffentlichte Telefonaufnahmen, Enthüllungen über die Beziehung von Charles zu Camilla Parker Bowles und Dianas offene Äußerungen über ihre Ehe verstärkten den öffentlichen Druck. Im Dezember 1992 wurde die Trennung des Paares bekannt gegeben. Ein viel beachtetes Fernsehinterview Dianas von 1995 machte ihre persönlichen Schwierigkeiten, Depressionen und Essstörungen öffentlich. Die Scheidung wurde am 28. August 1996 rechtskräftig. Diana verlor dabei die Anrede „Königliche Hoheit“, blieb aber als Mutter des künftigen Königs ein angesehenes Mitglied der königlichen Familie. Nach der Scheidung lebte Diana weiterhin im Kensington-Palast und konzentrierte sich stärker auf ihre eigenen humanitären Projekte. Sie hielt Kontakte zu Künstlern und anderen prominenten Persönlichkeiten und hatte eine Beziehung zu dem Herzchirurgen Hasnat Khan. Im Sommer 1997 begann sie außerdem eine Beziehung mit Dodi Fayed. Ihre letzten Monate waren weiterhin von öffentlichen Auftritten und wohltätigen Aktivitäten geprägt. Am 31. August 1997 starb Diana im Alter von 36 Jahren nach einem Autounfall im Pariser Alma-Tunnel. Im Wagen befanden sich auch Dodi Fayed und der Fahrer Henri Paul; nur der Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte. Die Ermittlungen führten den Unfall auf die riskante Fahrweise des Fahrers und die Verfolgung durch Paparazzi zurück. Dianas Tod löste weltweit eine beispiellose Trauer aus. Bei ihrer Beerdigung in der Westminster Abbey am 6. September 1997 sang Elton John „Candle in the Wind 1997“ zu ihrem Gedenken. Diana wurde auf einer Insel im Park des Familiensitzes Althorp beigesetzt. Ihr Tod veränderte die öffentliche Wahrnehmung der britischen Monarchie und verstärkte die Bedeutung von Offenheit und persönlichem Mitgefühl im öffentlichen Leben. Diana blieb als charismatische, widersprüchliche und stark menschenzugewandte Persönlichkeit in Erinnerung. Ihre Söhne führten später mehrere ihrer sozialen Anliegen fort. Zahlreiche Gedenkstätten, Ausstellungen und Wohltätigkeitsprojekte halten ihr Andenken lebendig. Ihr Vermächtnis beruht vor allem auf ihrer Fähigkeit, Menschen mit Krankheiten, Armut oder gesellschaftlicher Ausgrenzung sichtbar zu machen und ihnen durch unmittelbare Nähe Würde und Aufmerksamkeit zu geben.

Quelle: Diana Spencer, Vương phi xứ Wales (vi, 75586247). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

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