Person
Caroline d'Autriche
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Tod
Keine geprüfte Todesangabe vorhanden.

Bildnachweis
Caroline Autriche Supposé
Unidentified engraver
https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5696217r/f34.item.texteImage from the book: Une cause célèbre au XVIIe siècle : Béatrix de Cusance, Caroline d'Autriche, Charles IV de Lorraine (Dr Philippe Maréchal, 1910)
Bildquelle: File:Caroline Autriche Supposé.jpg · Lizenz: Public domain
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Biografie
Caroline von Österreich (1591–1662) war eine natürliche Tochter Kaiser Rudolfs II. und Euphémie de Rosenthal. Sie führte die Titel einer Markgräfin von Österreich, einer Prinzessin des Heiligen Römischen Reiches sowie einer Gräfin von Cantecroy und einer Markgräfin von Podsbat und Liebenthal. Zu ihren Geschwistern gehörten César, Matthias, Karl und Anna-Dorothea.
Am 10. Februar 1608 heiratete Caroline in Prag François-Thomas d’Oiselay, der auch unter dem Namen de Granvelle bekannt war. Anlässlich dieser Ehe wurde sie legitimiert. Ihr Ehemann war der Sohn von Pierre-Antoine d’Oiselay, der durch seine Ehe mit Perrone, einer Tochter von Thomas Perrenot de Granvelle, mit der Familie Perrenot de Granvelle verbunden war. Perrone stammte damit von Renaud III. de Brederode und Nicolas Perrenot de Granvelle ab. François-Thomas hatte den Namen und das Vermögen seines mütterlichen Onkels François Perrenot de Granvelle übernommen, der als kaiserlicher Botschafter in Venedig tätig gewesen war.
Caroline und François-Thomas hatten einen Sohn, Eugène-Léopold d’Oiselay, der auch Eugène-Léopold Perrenot de Granvelle genannt wurde und den Titel eines Fürsten von Cantecroix trug. Er wurde am 10. Februar 1614 getauft. Caroline engagierte sich auch religiös und gründete 1619 in Besançon ein Karmelitinnenkloster. Ihr Ehemann wurde 1621 zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies ernannt und starb 1629.
Nach seinem Tod war Caroline verwitwet und verschuldet. Sie bemühte sich deshalb, die Zukunft ihres einzigen Sohnes zu sichern, und suchte Unterstützung bei ihrer Verwandten Isabelle-Claire-Eugénie von Österreich, der Statthalterin der Niederlande und zugleich Patin ihres Sohnes. Eugène-Léopold heiratete 1635 Béatrix de Cusance. Bereits im Januar 1637 starb er an der Pest, während seine Frau schwanger war.
Nach Eugène-Léopolds Tod heiratete Béatrix im April 1637 Charles IV. von Lothringen. Im Oktober desselben Jahres brachte sie einen Sohn namens François zur Welt. Sie erklärte, die Geburt sei infolge eines Sturzes vom Pferd zu früh erfolgt, und schrieb die Vaterschaft ihrem Geliebten und späteren Ehemann Charles IV. zu, der dieser Darstellung zustimmte. Damit begann ein langwieriger Rechtsstreit um die Abstammung und die Erbansprüche des Kindes.
Caroline erhielt am 9. Juli 1637 ein kaiserliches Diplom, das den Granvelle-Palast in Besançon unter den Schutz der Immunitäten des Reiches stellte. Da sie nun keinen direkten Erben mehr hatte, kämpfte sie darum, François als ihren Enkel anerkennen zu lassen. Zugleich versuchte sie, ein Urteil des Parlements von Dole aufheben zu lassen. In diesem Konflikt stand sie unter anderem Jacques Nicolas de la Baume, dem Grafen von Saint-Amour, gegenüber. Unterstützung erhielt sie durch eine päpstliche Bulle Urbans VIII. vom 5. November 1640 und durch Kaiser Ferdinand III., der sich am 5. Dezember desselben Jahres für ihre Sache einsetzte.
Trotz dieser Unterstützung wurde Caroline am 10. April 1641 ein für sie ungünstiges Urteil zugestellt. Ihr Enkel François war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits verstorben; sein Tod hatte sich 1638 ereignet. Der Rechtsstreit verlor dadurch seine unmittelbare persönliche Bedeutung, blieb jedoch mit den Fragen nach Besitz, Erbe und dem gesellschaftlichen Rang der beteiligten Familien verbunden.
Caroline von Österreich starb am 12. Januar 1662 in Mecheln. Sie wurde in der Kirche der Großen Karmeliten bestattet. Die Inschrift auf ihrem Grab erinnerte an ihre kaiserliche Abstammung und hielt fest, dass sie eine Tochter Rudolfs II. gewesen war.
Quelle: Caroline d'Autriche (fr, 234554469). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0
Eltern
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