Person
Albrecht IV.
Verbindung zu einer anderen Person findenGeburt
Keine geprüfte Geburtsangabe vorhanden.
Tod
Keine geprüfte Todesangabe vorhanden.
Biografie
Albert IV., genannt „der Weise“ oder „der Reiche“, wurde 1188 im Heiligen Römischen Reich geboren und gehörte dem Haus Habsburg an. Er war Graf von Habsburg und Landgraf im Oberelsass. Seine Eltern waren Graf Rudolf II. von Habsburg, der auch „der Gute“ und „der Ältere“ genannt wurde, und dessen Ehefrau Agnes von Staufen.
Nach dem Tod seines Vaters teilte Albert das Erbe mit seinem Bruder Rudolf III., der den Beinamen „der Schweigsame“ trug. Albert erhielt dabei unter anderem die angestammte Familienburg, die Habsburg. In der Teilung des habsburgischen Besitzes, die sich 1232 beziehungsweise 1239 vollzog, wurde er zum Begründer der habsburgischen Hauptlinie. Sein jüngerer Bruder Rudolf III. gründete dagegen die Linie Habsburg-Laufenburg.
Albert übernahm die bedeutendsten Besitzungen der Familie, blieb an einigen Gebieten jedoch weiterhin als Miteigentümer beteiligt. Zu seinem Einflussbereich gehörten Rechte an den Grafschaften im Aargau und in Teilen des Zürichgaus, die Grafschaft Frickgau sowie die Stadt Säckingen, ausgenommen die Grafschaft Laufenburg. Außerdem erhielt er mehrere Eigengüter der Familie, darunter die Habsburg, Brugg, Bremgarten und Meienberg. Ein großer Teil der habsburgischen Besitzungen im Elsass fiel ebenfalls an ihn. Damit festigte Albert die territoriale Grundlage der Hauptlinie seiner Familie.
Albert unterstützte die staufische Dynastie der Hohenstaufen. Im Jahr 1228 errang er als Bischof von Straßburg bei Blodelsheim einen Sieg über die Grafen von Pfirt. Anlass war ein Streit um das Erbe von Dagsburg. Die Überlieferung schreibt Albert außerdem die Gründung der Stadt Waldshut zu. Eine Chronik nennt dafür das Jahr 1249, doch ist die Stadt erst seit 1256 urkundlich belegt.
Um 1217 heiratete Albert Hedwig von Kyburg, eine Tochter des Grafen Ulrich III. und Annas von Zähringen. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor. Der älteste Sohn Rudolf IV. ging später als Rudolf I. in die Geschichte ein und wurde der erste römisch-deutsche König aus dem Haus Habsburg. Der Sohn Albert V. schlug eine geistliche Laufbahn ein und wirkte als Geistlicher in Basel und Straßburg. Außerdem hatte das Paar einen Sohn namens Hartmann, eine Tochter namens Kunigunde sowie eine weitere Tochter, deren Name nicht überliefert ist. Kunigunde wurde mit Heinrich III. von Küssenburg verheiratet.
Albert nahm am sogenannten Kreuzzug der Barone teil, der von 1239 bis 1241 stattfand. Während dieses Unternehmens wirkte er an der Verstärkung der Befestigungen der Burg von Askalon im Königreich Jerusalem mit. Dort starb er am 25. November 1239 an der Pest. Sein Tod beendete eine wichtige Phase der habsburgischen Besitz- und Familiengeschichte, doch die von ihm begründete Hauptlinie entwickelte sich weiter und brachte später bedeutende Herrscher hervor.
Quelle: Albert al IV-lea, Conte de Habsburg (ro, 17759870). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0
Eltern
Keine geprüften Elternbeziehungen vorhanden.
Kinder
Partnerinnen und Partner
Keine geprüften Partnerschaften vorhanden.