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Prinzessin Maria Alix von Sachsen

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Tod

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Porträt von Prinzessin Maria Alix von Sachsen
Bildnachweis

Prinzessin Maria Alix von Sachsen

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Bildquelle: File:Prinzessin Maria Alix von Sachsen.jpg · Lizenz: Public domain

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Biografie

Maria Alix von Sachsen, mit vollständigem Namen Maria Alix Luitpolda Anna Henriette Germana Agnes Damiana Michaela von Sachsen, wurde am 27. September 1901 in Dresden geboren und starb am 11. Dezember 1990. Sie entstammte dem Haus Wettin und war eine Tochter des späteren sächsischen Königs Friedrich August III. und dessen Ehefrau Luise von Toskana. Maria Alix war das fünfte Kind und die zweite Tochter des Paares. Zu ihren Geschwistern gehörten die älteren Brüder Georg, Friedrich Christian und Ernst Heinrich sowie ihre Schwester Margareta. Ihre Kindheit war von der Trennung der Eltern geprägt. Als Maria Alix etwa ein Jahr alt war, verließ ihre schwangere Mutter Dresden aufgrund der schwierigen familiären Verhältnisse und kehrte zunächst nicht zurück. Die Ehe der Eltern wurde 1903 offiziell geschieden. Maria Alix und ihre Geschwister blieben bei ihrem Vater. Friedrich August galt als liebevoller Vater und gewissenhafter Erzieher, der sich um das Wohlergehen seiner Kinder kümmerte. Unter seiner Aufsicht erhielten sie eine streng religiöse Erziehung. In ihrer Freizeit unternahm er mit ihnen Ausflüge und nahm sie gelegentlich zu Empfängen mit. Ihre Mutter sah Maria Alix erst nach 1912 wieder. Im Jahr 1904 wurde Friedrich August König von Sachsen. Nach der Novemberrevolution von 1918 durfte er weiterhin in Deutschland bleiben. In der Folge lebte die Familie auf Schloss Sibyllenort in Schlesien. Dort heiratete Maria Alix am 25. Mai 1921 im Alter von neunzehn Jahren den zehn Jahre älteren Prinzen Franz Joseph von Hohenzollern-Emden. Bereits ein Jahr zuvor hatte ihre ältere Schwester Margareta dessen Zwillingsbruder Friedrich geheiratet. Durch ihre Ehe führte Maria Alix fortan den Titel einer Prinzessin von Hohenzollern-Emden sowie weiterhin den einer Prinzessin und Herzogin von Sachsen. Maria Alix und Franz Joseph hatten vier Kinder. Ihr ältester Sohn Karl Anton wurde 1922 geboren. Er ging eine nicht standesgemäße Ehe mit Alexandra de Afif ein; aus dieser Verbindung gingen keine Kinder hervor. 1925 folgte der Sohn Meinrad, der mit der Baronin Edina von Kap-Herr verheiratet war und eine Tochter bekam. Die Tochter Maria Margareta wurde 1928 geboren. Sie heiratete Karl Gregor von Mecklenburg, blieb jedoch kinderlos. Das jüngste Kind, Emanuel, kam 1929 zur Welt. Er heiratete Prinzessin Katharina von Sachsen-Weimar-Eisenach und hatte mit ihr einen Sohn und eine Tochter. Die Familie lebte in Hechingen in der Villa Eugenia. Franz Joseph starb im April 1964. Maria Alix überlebte ihren Ehemann um mehr als ein Vierteljahrhundert. Sie starb am 11. Dezember 1990, zwei Monate nach der deutschen Wiedervereinigung. Beide wurden in der Fürstengruft der Hohenzollern-Sigmaringen in der Krypta des Hedinger Klosters in Sigmaringen beigesetzt. Maria Alix’ Leben war damit eng mit mehreren deutschen Fürstenhäusern verbunden. Als Tochter des letzten sächsischen Königs erlebte sie den Übergang von der Monarchie zur republikanischen Ordnung, während ihre Ehe sie mit der Familie Hohenzollern-Emden verband. Ihre Biografie steht zugleich für die familiären Verflechtungen des europäischen Hochadels im frühen 20. Jahrhundert und für die Veränderungen, die dessen Angehörige nach dem Ende der Monarchien in Deutschland bewältigen mussten.

Quelle: Марія Алікс Саксонська (uk, 46236738). Die Fakten wurden ausgewählt, zusammengefasst und eigenständig neu formuliert. Wikipedia-Quellinhalte: CC BY-SA 4.0

Eltern

Kinder

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